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[Translate to English:] Im Jahr 1992 gründeten Konstantin Hiller und Georg Steinschaden die Salzburger Konzertagentur „Steinschaden & Hiller“. Was damals mit Sonntags-Matineen im Marmorsaal des Schlosses Mirabell begann, entwickelte sich zu einem der größten, sicherlich aber zum innovativsten und vielseitigsten Konzertveranstalter in Salzburg.
Im Jahr 2000 trat Thomas Bodmer als dritter Partner ins Unternehmen ein, das daher in „Salzburger Konzertgesellschaft" umbenannt wurde. 2001 zog sich Georg Steinschaden aus dem Geschäft zurück. Heuer veranstaltet die Salzburger Konzertgesellschaft über 400 Konzerte, beschäftigt mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und hält etwa 70 Musikerinnen und Musiker dauerhaft unter Vertrag. Geleitet wird die Konzertgesellschaft von Konstantin Hiller.
Mit dem 1996 gegründeten MOZART DINNER CONCERT gelang es der Konzertgesellschaft, einen kulturtouristischen Glanzpunkt zu setzen: die Kombination von Mozart-Konzerten mit einem Festmenü des 18. Jahrhunderts, dargeboten im prachtvollen Barocksaal des Stiftskellers St. Peter, war auf Anhieb ein Erfolg. Bisher dürften über 200'000 Gäste die täglich stattfindenden Konzerte besucht haben.
In den Jahren 1998 bis 2003 veranstaltete die Salzburger Konzertgesellschaft das allzeit beliebte und traditionsreiche „Fest in Hellbrunn“, bei dem an einem Wochenende im Sommer Oper, Kammermusik, Schauspiel, Pantomime, Kabarett, Literatur, gastronomische und andere Lustbarkeiten im barocken Rahmen über die Bühnen gingen.
Zahlreiche Opernaufführungen, wie die Barockopern „Pimpinone“ von G. Ph. Telemann, „Orfeo“ von Claudio Monteverdi, letztere aufgeführt im historischen Steintheater von Hellbrunn und Mozarts Jugendwerk „Bastien und Bastienne“ gespielt im Heckentheater Schloss Mirabell, sowie die Zusammenarbeit mit namhaften Ensembles wie dem Kings Consort, dem Palladian Ensemble und Solisten wie Pepe Romero, Irena Grafenauer, Peter Riebl, Radovan Vlatkovic, Wolfgang Meyer prägten die Arbeit der Konzertgesellschaft.
Neben der Künstlervermittlung sei das eigene CD-Label „Atlantis resurrexit“ erwähnt, welches viele dieser Aufführungen als Tonträger festgehalten hat.
2007 wurden zwei neue Konzertreihen ins Leben gerufen. Zum Einen der Musica antiqua-Zyklus „Barock im Bazar“ der ganz im Stile des in Leipzig von J.S. Bach initiierten „Zimmermannschen Caféhaus“ in Salzburg im traditionsreichen Salzburger „Café Bazar“ stattfindet und zum anderen das „Requiem“ W.A. Mozarts, welches von April bis September 2007 nahezu jeden Samstag in der Kollegienkirche erklingen wird komplettieren zusammen mit unseren Sonderkonzerten (z.B. der Johannes-Passion von J.S. Bach am 5.April 2007 in der Großen Universitätsaula) das Angebot der Salzburger Konzertgesellschaft.
Zwischen dem „Mozart Dinner Concert“ und dem „Mozart Requiem in Wien oder Salzburg“, zwischen Kulturtourismus und Hochkultur spannt sich der Bogen, in dem die Aktivitäten der Salzburger Konzertgesellschaft ihren Platz finden.